Digital Literacy an der Schule

Digitale Medienkompetenzen da lernen wo sich Ihre Schüler:innen jeden Tag aufhalten: auf dem eigenen Smartphone oder Laptop. Dafür haben wir eine spielerische und partizipative Simulation entwickelt, mit welcher digitale Meinungsbildung vermittelt werden kann.

Von Lehrpersonen mitentwickelt und begleitet
Um unsere Simulation optimal in den Schulalltag einzubinden wird das Projekt mit Lehrpersonen entwickelt und an die Bedürfnisse des Schulunterrichts angepasst.
Während der Simulation sollen Stolperfallen auf einer Social Media Plattform mit Phänomen wie Filterbubbles, Fake News, Clickbaits, Bots und Trolle erfahrbar gemacht werden. Es soll ein oppositärer Austausch erkannt, das eigene Verhalten reflektiert und bestehende Lösungsansätze diskutiert werden. Mit dieser Beleuchtung gängiger Diskurs-Mechanismen wollen wir Schülerinnen und Schüler befähigen, Social Media konstruktiv zu nutzen und auf partizipative Art gemeinsame Lösungsansätze für den Meinungsbildungsprozess zu generieren.
In einem zweiten Schritt wollen wir mit den Jugendlichen die Fragen «Wer hat Zugang zu meinen Daten?», «Was weiss mein Handy über mich?» und «Habe ich die Kontrolle über meine Daten?» spielerisch und mit ihren eigenen Smartphones angehen...
Wer: Die Simulation richtet sich an Schüler:innen der Oberstufe und Berufsschule zwischen 14 und 18 Jahren.
Wo: In Ihrem Schulzimmer (Zugang zu einem Internetfähigen Computer wird vorausgesetzt)
Dauer: 90 Minuten / zwei Lektionen
Vorbereitung: Nichts. Der ganze Workshop wird von uns vorbereitet und organisiert.

Ablauf der Simulation

  1. 1. Einführung Thema und Ablauf (15’)
    Begrüssung und Einführung. Erläuterung Ablauf.
  2. 2. Simulation (20’)
    Online-Diskussion zu einem ausgewählten Thema auf den eigenen Geräten der Schüler*innen. Dabei werden unter anderem Falschnachrichten, Clickbait-Nachrichten und Troll-Beiträge eingespiesen, die bewusst die Diskussion zu verändern versuchen.
  3. 3. Aufklärung der Phänomene (15’)
    Auflösung, welche Phänomene in welcher Form in der Debatte einflossen; Diskussion in Gruppen: Welche wurden wahrgenommen? Wie wurden diese wahrgenommen?
  4. 4. Strategievermittlung (15’)
    Zu jedem Phänomen existiert ein Erklärvideo mit Hinweisen zu Strategien, wie mit diesen umgegangen werden kann. Diese werden miteinander angeschaut und anhand von Diskussionsfragen  diskutiert (in Teilgruppen oder im Plenum).
  5. 5. Meine Daten und ich (15’)
    Die Schüler:innen folgen einem Leitfaden und finden heraus welche Daten ihr Smartphone alles über sie sammelt, wie diese Daten genutzt werden um ein Profil über sie zu erstellen und wie sie weniger Daten im Netz hinterlassen können.

Interessiert?

Das Projekt wird aktuell in unterschiedlichen Schulklassen auf der Sekundarstufe durchgeführt.
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